Plattenpalast – Das recyclete Haus

© thorsten klapsch
Der Plattenpalast
besteht aus demontierten Großflächenplatten des
Plattenbautyps WBS 70, und wurde als Forschungsprojekt der
TU Berlin unter
der Leitung von Claus Asam vom IEMB in Zusammenarbeit mit dem
Berliner Architekturbüro wiewiorra hopp architekten als
Prototyp entwickelt.

Es ist das
erste Projekt im Berliner Stadtraum, bei dem alte Plattenbauelemente wieder
zu einem neuen Gebäude zusammengefügt wurden.
Die Idee der Architekten Anna Hopp und Carsten Wiewiorra wurde bereits mit einem
Preis der Berliner Nachwuchsarchitekten geehrt und veilfach veröffentlicht.
Der Ausbau
erfolgte nach Kriterien des nachhaltigen Bauens
und es wurden nur
recyclebare, umweltschonende und nachhaltige Baustoffe eingesetzt.
Die Scheiben wurden aus dem Palast der Republik entnommen und
in dem recycelten Plattenbau
in Berlin - Mitte eingebaut.

Finanziert
wurde die Grundlagenforschung des Projektes aus Bundesforschungsmitteln, privaten
Mitteln und
Sponsoring von verschiedenen Firmen.
Anlässlich von 20 Jahren Mauerfall wird der Plattenpalast
Anfang 2009 als Galerie mit wechselnden Ausstellungen
von Installationen, Fotografie, Skulpturen und Malerei eröffnet.

Gebäudedaten
Grundfläche
des Gebäudes: 36 m²
Höhe des Gebäudes:
5,76 m
verwendete Platten WBS 70: 13 Teile
Fenster: 12 Scheiben mit Aluminiumrahmen aus dem Palast der Republik
Historie
Juni 2004 Abbruch Spendergebäude der Platten in Berlin-Marzahn
Juni 2005 Aufbau in der Forschungshalle TU Berlin
Nov 2005 Aufbau in der Wolliner Straße 50 Berlin
Dez 2008 Einbau Fenster des Palastes der Republik
ab Jan 2009 Innenausbau
Juni 2009 Eröffnung als Ausstellungsraum